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 <title>analog</title>
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 <description>The taxonomy view with a depth of 0.</description>
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 <title>&quot;Ich arbeite in Grenzregionen&quot;</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/interview_hans_bernhard</link>
 <description>&lt;h3&gt;Mit welchem Begriff lassen sich Ihre Aktionen beschreiben?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Bernhard: „Media Hacking. Media Hacking wird generell sehr vage als Manipulation von Medientechnologie beschrieben. Eine spezifischere Definition ist das massive Eindringen in massenmediale Kanäle mit Standardtechnologien wie z.B. Email und mobile Kommunikation. Mit dieser einfachen Vorgehensweise - schlussendlich ist nur Mut, Intelligenz und Basis Know How im Umgang mit Technik notwendig - können im Zeitalter der ‘totalen’ Vernetzung enorme Reichweiten und Frequenzen im global vernetzten massenmedialen Raum erzielt werden.“&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Inwiefern eignet sich das Internet als Kunstplattform?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Bernhard: „Ideal für Netzkunst… In der Tradition der net.art der 1990er Jahre wird Kunst im Netz, mit dem Netz fürs Netzpublikum produziert. Die Möglichkeiten sind uneingeschränkt und der Goldrush wird richtig einsetzen, wenn die großen Kunstinstitutionen - große Museen, wichtige Galerien, einflussreiche Sammlungen - zu kaufen beginnen, respektive wenn die Archivierungsprobleme gelöst werden und entweder die Transformation von Netzkunst in den Realraum stattfindet oder neue Konsumationsformen im Netz entdeckt und/oder entwickelt werden.“&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Wie könnten solche neuen Komsumationsformen aussehen?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Bernhard: „Ich meine die Verschiebung von Realitäten und Bedürfnissen in den digitalen, vernetzen Raum. Dort werden neue, uns bis jetzt gänzlich unbekannte, Konsumationsformen entstehen, neue Plattformen und Angebote werden diese Bedürfnisse befriedigen.“&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Welche Veränderungen bedingt das Internet im Bereich der Kunst?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Bernhard: „Bis jetzt relativ wenig. Momentan gibt es eigentlich eher den Schritt weg vom Internet hinein in die sogenannte digitale Kunst, die umfasst wiederum alles, was von und mit Computern hergestellt wird. Aber ebendiese Konvergenz wird sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren im Kunstmarkt niederschlagen.“&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Was motiviert Sie zu solch provokanten Aktionen?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Bernhard: „Ich weiß es nicht. Wir haben mit unseren Forschungen begonnen als wir LSD, Ecstasy und Internet-Technologien gemischt haben und die Grenzbereiche beschritten und überschritten haben. Seither arbeite ich in diesen Grenzregionenen - immer mit dem starken Bedürfnis, die Resultate zu transformieren und mitzuteilen. Die Motivation ist die Neugierde, die Freude am freien Experiment.“&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 08 Jul 2008 14:52:21 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Petra Fleck</dc:creator>
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 <title>Artenschutz</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/artenschutz</link>
 <description>&lt;p&gt;Schullandwoche 1995 im Burgenland. Ohne die schäbige Münztelefonzelle vor dem Haus wäre ich verloren gewesen. Dem einzigen Kontakt nach Hause damals, wie hätte ich meiner Mama sonst Sporterfolge und Heimweh mitteilen können.
Telefonieren in der Zelle? Undenkbar heute für viele, im Zeitalter der mobilen Telefone. Trotzdem: Es gibt sie noch, die öffentlichen Sprechstellen. 20 000 sind es in Österreich. Und sie werden auch niemals aussterben, denn die kleinen Häuschen genießen so etwas wie Artenschutz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Gesetzgeber schreibt eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Telefonzellen vor.
Weil sie aber nicht zum alten Eisen gehören will, rüstet sich die vor 105 Jahren erfundene Telefonzelle für die Zukunft. Seit 2002 verwandelt sie sich in so genannte Multimedia-Stationen. Bei der „Zukunftsgeneration der Telefonzelle“ (so Telekom Austria) kann man nicht nur telefonieren, sondern auch SMS verschicken, im Internet surfen, E-Mails versenden und wichtige Touristeninfos abrufen. Sogar eine Webcam ist installiert, die Bedienung erfolgt mittels Touchscreen.
850 dieser Multimedia-Stationen gibt es bereits – die meisten davon in Wien. 1.300 Stationen sollen es in ganz Österreich werden. Vor allem junge Männer unter 39 Jahren (so eine Erhebung der Telekom) nutzen diese Multimedia-Stationen - vor allem zum Surfen, weniger zum Telefonieren.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Wed, 25 Jun 2008 13:20:45 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Jakob Traby</dc:creator>
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 <title>Mobile Kunst</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/mobile_kunst</link>
 <description>&lt;p&gt;Mobile Kunst ist interaktive Kunst: Mit Mobiltelefonen werden Kunstwerke geschaffen, die wiederum in Verbindung mit dem Internet präsentiert werden. Somit hat interaktive Kunst viele verschiedene Facetten - einerseits die Verbindung von Internet und Handy, andererseits die Schaffung von Kunstwerken mit dem Mobbiltelefon. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und so kann jeder seinen Ideen freien Lauf lassen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Handykunst im Internet&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;„Milch ab 18“ - Eine japanische Molkerei bringt „Erwachsenen-Milch“ auf den Markt. Diese und weitere Videogeschichten findet man auf &lt;a href=&quot;http://www.deine-story.de&quot; title=&quot;Erwachsenen-Milch auf deine-story.de&quot;&gt;dieser Webseite&lt;/a&gt;. Hier haben Künstler gemeinsam mit normalen Handybesitzern an einem Werk gearbeitet. User konnten mit dem Handy Bilder aufnehmen und an die Website senden. Dort wurden diese zu Videogeschichten generiert und dann online gestellt - sichtbar für  die ganze Welt.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Handyskulpturen&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Aber auch mit dem Handy alleine lässt sich Kunst schaffen. So baut zum Beispiel Künstler Joe McKay &lt;a href=&quot;http://homepage.mac.com/joester5/art/#cell&quot;&gt;Handyskulpturen&lt;/a&gt;, Handykopfhörer und hat sogar vier Handys so mit einem E-Piano verbunden, dass man durch das Drücken der Klaviertasten wählen kann. Für solche Kunstwerke braucht man kein besonderes Kunst-„know-how“. 
Auch die iBand aus Wien hat es binnen Wochen geschafft, mit ihrem Experiment „Handymusik“ erfolgreich zu werden. Sie macht Musik nur mit dem iPhone. 
Technologische Entwicklungen haben die Kunst verändert. Jeder kann jederzeit zum Künstler werden. Nicht mehr der passive Konsument, sondern sein aktives Mitwirken ist gefragt. Im Internet wird Kunstwerken auf verschiedensten Seiten &lt;a href=&quot;http://www.max.de/&quot;&gt;(www.max.de)&lt;/a&gt; ein Forum geboten.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://old.blankmagazin.at/geschichten/mobile_kunst#comments</comments>
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/kultur">Kultur</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/66">kunst</category>
 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 18:26:58 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Julia Heinl</dc:creator>
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 <title>Ich liebe dich – analog oder digital</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/ich_liebe_dich_analog_oder_digital</link>
 <description>&lt;p&gt;Der Gang zum Briefkasten hat seinen Zauber verloren. Was wir dort vorfinden, erregt heute selten unser Gemüt. Selbst Rechnungen, die unseren Puls merklich steigen lassen könnten, finden ihren Weg zum Empfänger inzwischen öfter über das Internet als über den Postboten. Jene Briefart, die den Aggregatszustand des Herzens zu ändern scheint, die mehr bewundernde Blicke und Berührungen durch schwitzende Hände erfährt als jede andere, ist nicht die Leistungsübersicht der Krankenkasse – sondern der klassische Liebesbrief. Wenn die Liebe in zarten Worten manifestiert auf Briefpapier, in der schönsten Handschrift des Verfassers, wunderbar duftend in unseren Händen landet, dann bekommen selbst holprig formulierte Liebeschwüre den lyrischen Glanz eines Gedichts von Goethe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alles das – Herzklopfen, Schwitzen, nervös den Umschlag unansehnlich zurichten – macht den Erhalt eines Liebesbriefs zum großen Ereignis. Dagegen ist das Empfangen eines Liebes-E-Mails weit weniger dramatisch. Wir schauen wesentlich öfter in das Postfach unseres E-Mail-Accounts als in den Briefkasten vor der Haustüre. Und wenn es dann ein E-Mail von mysteriöser Herkunft durch den Spam-Filter geschafft hat und mit seinem amourösen Inhalt darauf wartet, geöffnet zu werden, dann ist es ein Mail unter vielen anderen – und höchst gefährdet. Denn es kann durchaus sein, dass der virusgebeutelte Empfänger die elektronische Liebesbekundung manuell in den Junk-Ordner verfrachtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Inhaltlich können digitale Worte der Liebe sicher mit analogen mithalten. Egal, ob mit Stift oder Tastatur - die richtigen Worte zu finden, kann in beiden Fällen zu einer tragischen Schaffenskrise führen. Während sich Briefschreiber aber mit der Schreibblockade quälen, gibt es für Mailverfasser schnelle Hilfe: Das  Internet bietet eben Lösungen für jeden Lebensbereich. Auch für Liebesbriefe gibt es ein Tool: den &lt;a href=&quot;http://2cu.at/liebesbrief/&quot;&gt;Liebesbriefgenerator&lt;/a&gt;. Namen, Geschlecht, Vorzüge des geliebten Wesens, gewünschte Länge und Tonalität des Briefes eingeben, Button anvisieren und Klick. Der Output ist aber fraglich. Denn das ernüchternde Ergebnis sind verstörende Verse, die höchstens einen kranken Stalker als Verfasser vermuten lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer es professioneller mag, der findet im Internet &lt;a href=&quot;http://www.dein-eigener-liebesbrief.de/&quot;&gt;Liebesbrief-Ghostwriter,&lt;/a&gt; die - natürlich gegen Gebühr - persönliche Worte für Unbekannte schreiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf alle Fälle aber gilt: Ob die Liebesbekundung als Hieroglyphe auf einem Joghurtbecher oder als pdf-Anhang in einem E-Mail ihren Zweck erfüllt, macht keinen Unterschied. Beide Möglichkeiten können einfach oder kompliziert, erfolgreich oder ein schmerzhafter Reinfall sein. Jemandem mitzuteilen, dass man ihn liebt, ist Herausforderung genug - egal auf welche Weise.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://old.blankmagazin.at/geschichten/ich_liebe_dich_analog_oder_digital#comments</comments>
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/liebe">Liebe</category>
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 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 18:20:12 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Hütter Daniela</dc:creator>
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 <title>Der Künstler als Medienaktivist</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/der_kuenstler_als_medienaktivist</link>
 <description>&lt;p&gt;Sie wollen provozieren und demokratisieren. In den letzten Jahren hat sich UBERMORGEN.COM auf die Entwicklung der sogenannten „Legal Art“ konzentriert: Das Duo konzeptioniert und realisiert meist systemkritische Projekte für die sich manchmal auch Polizei und Gerichte interessieren.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Verkaufe meine Stimme&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Eines der spektakulärsten Projekte von UBERMORGEN.COM ist „[V]ote Auction“: Im Rahmen der US-Präsidentschaftswahlen Gore vs. Bush im Jahr 2000 installierten UBERMORGEN.COM eine Website, auf der US-Bürger ihre Wahlstimme an den höchsten Bieter verkaufen konnten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Motto dahinter: „Bringing democracy and capitalism closer together.“ Die Reaktion auf diese Fake-Seite war enorm: Mehr als 2 500 weltweite und nationale Berichte in sämtlichen Medien, sowie ein 27-minütiger Beitrag auf CNN heizten die Debatte rund um diese Website an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aktuell befassen sich UBERMORGEN.COM, die sich selbst der zeitgenössischen europäischen Techno-Fine-Art Avantgarde zurechnen, unter anderem mit dem Projekt „Google will eat itself“ (GWEI). „Google frisst sich mit seinem eigenen Geld auf und geht aber gleichzeitig in unseren Besitz über und wird danach via GTTP (Google To The People) an interessierte Internetnutzer weiterverteilt“, so Hans Bernhard über GWEI. Man wolle damit einen Kurzschluss aufzeigen und das Businessmodell von Google konzeptionell brechen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Finanzierung durch Google-Ads&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der Autokannibalismus der dahinter steckt: UBERMORGEN.COM lukriert Geld mithilfe versteckter Google-Ads auf Websites. Sobald ein User darauf klickt, erhält UBERMORGEN.COM dafür Geld von Google, das dann dafür verwendet wird, Google Aktien zu kaufen. Theoretisch kann so die Eigentümerschaft über Google gewonnen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;UBERMORGEN.COM besitzt aktuell bereits Anteile im Wert von rund 336.320 US-Dollar. Der Haken daran: Auf den Gesamtwert von Google hochgerechnet, dauert dieser Prozess mit der bisherigen Aktienkauf-Geschwindigkeit zirka 202 Millionen Jahre.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 17:46:02 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Petra Fleck</dc:creator>
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