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 <title>Liebe</title>
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 <description>The taxonomy view with a depth of 0.</description>
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 <title>Ich liebe dich – analog oder digital</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/ich_liebe_dich_analog_oder_digital</link>
 <description>&lt;p&gt;Der Gang zum Briefkasten hat seinen Zauber verloren. Was wir dort vorfinden, erregt heute selten unser Gemüt. Selbst Rechnungen, die unseren Puls merklich steigen lassen könnten, finden ihren Weg zum Empfänger inzwischen öfter über das Internet als über den Postboten. Jene Briefart, die den Aggregatszustand des Herzens zu ändern scheint, die mehr bewundernde Blicke und Berührungen durch schwitzende Hände erfährt als jede andere, ist nicht die Leistungsübersicht der Krankenkasse – sondern der klassische Liebesbrief. Wenn die Liebe in zarten Worten manifestiert auf Briefpapier, in der schönsten Handschrift des Verfassers, wunderbar duftend in unseren Händen landet, dann bekommen selbst holprig formulierte Liebeschwüre den lyrischen Glanz eines Gedichts von Goethe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alles das – Herzklopfen, Schwitzen, nervös den Umschlag unansehnlich zurichten – macht den Erhalt eines Liebesbriefs zum großen Ereignis. Dagegen ist das Empfangen eines Liebes-E-Mails weit weniger dramatisch. Wir schauen wesentlich öfter in das Postfach unseres E-Mail-Accounts als in den Briefkasten vor der Haustüre. Und wenn es dann ein E-Mail von mysteriöser Herkunft durch den Spam-Filter geschafft hat und mit seinem amourösen Inhalt darauf wartet, geöffnet zu werden, dann ist es ein Mail unter vielen anderen – und höchst gefährdet. Denn es kann durchaus sein, dass der virusgebeutelte Empfänger die elektronische Liebesbekundung manuell in den Junk-Ordner verfrachtet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Inhaltlich können digitale Worte der Liebe sicher mit analogen mithalten. Egal, ob mit Stift oder Tastatur - die richtigen Worte zu finden, kann in beiden Fällen zu einer tragischen Schaffenskrise führen. Während sich Briefschreiber aber mit der Schreibblockade quälen, gibt es für Mailverfasser schnelle Hilfe: Das  Internet bietet eben Lösungen für jeden Lebensbereich. Auch für Liebesbriefe gibt es ein Tool: den &lt;a href=&quot;http://2cu.at/liebesbrief/&quot;&gt;Liebesbriefgenerator&lt;/a&gt;. Namen, Geschlecht, Vorzüge des geliebten Wesens, gewünschte Länge und Tonalität des Briefes eingeben, Button anvisieren und Klick. Der Output ist aber fraglich. Denn das ernüchternde Ergebnis sind verstörende Verse, die höchstens einen kranken Stalker als Verfasser vermuten lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer es professioneller mag, der findet im Internet &lt;a href=&quot;http://www.dein-eigener-liebesbrief.de/&quot;&gt;Liebesbrief-Ghostwriter,&lt;/a&gt; die - natürlich gegen Gebühr - persönliche Worte für Unbekannte schreiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf alle Fälle aber gilt: Ob die Liebesbekundung als Hieroglyphe auf einem Joghurtbecher oder als pdf-Anhang in einem E-Mail ihren Zweck erfüllt, macht keinen Unterschied. Beide Möglichkeiten können einfach oder kompliziert, erfolgreich oder ein schmerzhafter Reinfall sein. Jemandem mitzuteilen, dass man ihn liebt, ist Herausforderung genug - egal auf welche Weise.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://old.blankmagazin.at/geschichten/ich_liebe_dich_analog_oder_digital#comments</comments>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/59">analog</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/61">brief</category>
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/liebe">Liebe</category>
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 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 18:20:12 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Hütter Daniela</dc:creator>
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 <title>Drei Wege zur heißen Nummer</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/drei_wege_zur_heissen_nummer</link>
 <description>&lt;h3&gt;Es gibt drei Varianten:&lt;/h3&gt;

&lt;h3&gt;Erstens: Die solid schlaue Variante&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;„Entschuldige bitte, ich hab mein Handy grad irgendwo verlegt. Könntest Du mich bitte anrufen?“ Dann sofort die Nummer speichern. Erledigt. Die Erfolgsaussichten liegen bei 99 Prozent! Allerdings setzt diese Variante voraus, dass man sein Handy vorher irgendwo versteckt hat - so, dass man es dann auch rasch wieder findet.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Zweitens: Die humorvolle Variante&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;„Seit Jahren wache ich schweißgebadet auf und frage mich, wie Deine Telefonnummer wohl lauten mag.“ Diese Variante setzt voraus, dass Ihr Gesprächspartner über ein gewisses Maß an Intelligenz verfügt und ein gewisses humoristisches Feingefühl, um diese verschlüsselte Aufforderung zu verstehen. Bei Antworten wie „Oh das tut mir aber leid“ und „Du solltest deswegen zum Arzt gehen“ sollten Sie nicht weiter nach der Nummer fragen...&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Drittens: Die riskante Variante&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;„Hey, oft ist mir, wie soll ich sagen, langweilig. Und dann will ich dich anrufen, hey. Und dann hab ich deine Nummer nicht, hey.“ Wenn kein positives Resultat erzielt wird, kann man „Und dann hab ich deine Nummer nicht, hey“ noch mehrmals wiederholen - zum Schluss auch nur noch „hey“, wenn man will. Dabei macht man sich dann auch leicht zum Idioten – Erfolgsaussichten: enden wollend.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://old.blankmagazin.at/geschichten/drei_wege_zur_heissen_nummer#comments</comments>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/15">baggern</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/14">flirten</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/16">liebe</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/liebe">Liebe</category>
 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 17:45:54 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Siegfried Deutsch</dc:creator>
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 <title>Baggern digital</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/baggern_digital</link>
 <description>&lt;p&gt;Im guten alten 20. Jahrhundert hatten die Anbandelungsplattformen noch physischen Charakter. Ob man nun die wahre Liebe suchte oder sich einfach einem klassischen One-Night-Stand hingeben wollte: Man ging in Discos, Bars oder auf Partys, um dort herumstreunende Singles aufzuspüren, sie zu bezirzen und im besten Fall auch abzuschleppen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch wie die Dinosaurier werden auch diese „Old school“–Fangmaßnahmen irgendwann aussterben. Es gibt eine neue Welt da draußen, eine verrückte, wirre und komplizierte Welt – die Welt des Internets.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Single-Sortiment&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Nostalgiker werden jetzt aufschreien und zürnen: „Internet!!! Des brauch i ned, za wos!“ Doch auch die letzten Festnetzpuristen werden sich wohl oder übel anpassen müssen. Denn zuerst muss man sie finden – die Singles. Zu Tausenden und Abertausenden rotten sie sich zusammen - im Internet.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Cyberküsse&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;In den unendlichen Weiten der Flirtwebsites können Sie ohne große Umstände baggern und schäkern. Wie in einem Restaurant kann man aus einem reichhaltigen Menü mit genauer Beschreibung der Speisen wählen, auch ein Foto ist dabei – denn der Mensch ist ja ein &quot;Augentier&quot;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun folgt die Kontaktaufnahme mittels eines virtuellen Kusses oder eines vorgefertigten Anmachspruchs wie „Hey! Keine Angst, ich bin kein Stalker – will nur kurz mit dir chatten!“ oder „Bevor die Pole schmelzen und wir bald alle ertrinken: Lass uns schnell kennen lernen!“. Wer glaubt selbst kreativ genug zu sein, kann natürlich auch das eigene Hirn benutzen. Aber ganz ehrlich – würde Ihnen ein besserer Spruch einfallen?&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Via Klick zum Kick&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der größte Vorteil dieser Flirtwebsites ist die enorme Masse an Singles, die ebenfalls auf Partnersuche ist. Mit ein paar Mausklicks und der immer wieder nützlichen „Copy-Paste-Tastenkombination“ kann man innerhalb weniger Minuten dutzende Frauen oder Männer anschreiben. Das spart erstens Zeit und den Männern enorm viel Geld. Denn die Verknüpfung „Frau ansprechen“ und „Disco“ war bislang auch immer mit einem bezahlten Getränk in Verbindung zu setzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dank Internet fällt das nun weg. Jetzt braucht man(n) nur mehr zu warten bis die Beute – um in den alten Jägerjargon zurückzukehren – in die Falle tappt. Schreibt nun eine der bezirzten Personen zurück, können Sie sich zu 90 Prozent sicher sein, dass die/der Auserwählte auch tatsächlich Interesse hat, Sie näher kennen zu lernen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dann kommt die Phase des gegenseitigen Beschnupperns. Bei Sympathie trifft man sich in der realen Welt, geht ins Kino, beginnt zu schmusen, kommt zusammen. Doch damit nicht genug. Eventuell heiratet man, zeugt drei Kinder, baut ein Haus, nimmt zwei Bausparer auf – im klassischen Fall legt man sich noch einen Hund zu und lebt glücklich bis zur ersten Scheidung. Wow! Und alles begann auf einer Flirtwebsite.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Virtuelle Kontakte – reale Kosten&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Singlepages gibt es wie Sand am Meer, allein im deutschsprachigen Raum sind es um die 3 000, und die meisten davon sind sehr ähnlich aufgebaut: Einfach ein oder mehrere echte oder gefakte Fotos ins Profil stellen, Hobbys und Interessen angeben und schon sind Sie für den freien Markt der Liebe gesattelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Prinzip gibt es nur ein Problem dabei: Sie müssen zahlen. Denn wenn dann einmal ein wunderhübscher, interessanter Partner zurückschreibt, können Sie nur antworten, wenn Sie ein Abo kaufen. Die Kosten betragen zwischen 10 bis 25 Euro pro Monat. Oder man bezahlt via Handy zwei “läppische” Euro pro Kontaktaufruf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Liebessuchende sind oft wie Zombies, ständig auf der Suche nach Fleisch, und nicht mit dem schnellsten Denkvermögen ausgestattet. Die Hoffnung, jemanden kennen zu lernen, macht viele blind und unvorsichtig. Deshalb immer zuerst die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchlesen und nicht voreilig die Kreditkarte zücken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn unter den tausenden Flirtpages gibt es viele schwarze Schafe, die mit unseriösen Methoden arbeiten. Links zu den größten und seriösesten Anbietern finden Sie bei diesem &lt;a href=&quot;http://www.singleboersen-vergleich.at/kontaktanzeigen-sites.htm&quot;&gt;Singlebörsenvergleich&lt;/a&gt;. Allen Liebessuchenden, die überhaupt keine Kohle haben, empfehle ich Portale wie &lt;a href=&quot;www.studivz.net&quot; title=&quot;StudiVZ&quot;&gt;StudiVZ&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;www.facebook.com&quot; title=&quot;facebook&quot;&gt;facebook&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://badoo.com/&quot; title=&quot;Badoo&quot;&gt;Badoo&lt;/a&gt; (ganz heißer Tipp) aufzusuchen. Dort bekommen Sie ebenso viele Informationen über die registrierten Personen (ob Single oder nicht) und können kostenlos einen passenden Partner finden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch eines sollte klar sein: Sind Sie auch im echten Leben nicht gerade ein Adonis oder ein Supermodel, werden Sie es auch im Internet nicht immer leicht haben, Bekanntschaften zu machen. Aber mit etwas Photoshop-Kenntnis, einer Brise Humor und dem gewissen Killerinstinkt wird man auf der Jagd im Internet mit Sicherheit Erfolg haben.&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/16">liebe</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/liebe">Liebe</category>
 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 13:16:22 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Pold Karl Martin</dc:creator>
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