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 <title>Praxis</title>
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 <description>The taxonomy view with a depth of 0.</description>
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 <title>Life-Stream</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/life_stream</link>
 <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;www.youtube.com&quot; title=&quot;YouTube&quot;&gt;YouTube&lt;/a&gt; gehört mit seinen fünf Jahren bereits zu den Web-Opas. Jetzt gibt es mit &lt;a href=&quot;http://qik.com/&quot; title=&quot;QIK&quot;&gt;QIK&lt;/a&gt; (gesprochen “Quick”) eine Software, mit der man vom Handy aus direkt ins Internet &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Stream&quot; title=&quot;Streaming auf Wikipedia&quot;&gt;streamen&lt;/a&gt; kann. Jeder wird mit seinem Handy zum Live-Reporter - macht aber auch andere zum “Live-Medienstar”.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie das funktioniert? Sich auf QIK.com registrieren, die Software downloaden und am Handy installieren. Dabei können die Videos nicht nur auf &lt;a href=&quot;www.facebook.com&quot; title=&quot;Facebook&quot;&gt;facebook&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://twitter.com/&quot; title=&quot;Twitter&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt; und Co. live übertragen und dort in Echtzeit kommentiert werden. QIK speichert die Filme auch noch automatisch im Web.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Derzeit funktioniert QIK nur mit &lt;a href=&quot;http://www.nokia.at/&quot; title=&quot;Nokia&quot;&gt;Nokia Handys&lt;/a&gt;, Blog-Kommentare (“QIK rockt”) zeigen aber, dass QIK eine Lücke schließt und die Web 2.0-Verschmelzung von YouTube, facebook, Twitter und Handy möglich macht. Es ist also sicher nur eine Frage der Zeit, bis der Arbeitskollege oder Nachbar sagt: “Hey, lächeln - du bist auf Sendung!”&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/praxis">Praxis</category>
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 <pubDate>Wed, 25 Jun 2008 13:10:53 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Johannes Wigand</dc:creator>
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 <title>Take-Away</title>
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 <description>&lt;p&gt;Der Trend zu Mini-Notebooks begann im vergangenen Jahr mit dem kleinen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/ASUS_Eee_PC&quot; title=&quot;Eee PC von Asus  bei wikipedia&quot;&gt;Eee PC von Asus&lt;/a&gt; aus den USA für nur 300 Dollar. Inzwischen wollen sich auch die Mini-Notebooks von Toshiba, Siemens Fujitsu oder Sony als ultraleichte, mobile Profis beweisen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So klein diese Geräte aber auch sind, zwischen 2.000 und 3.000 Euro muss man schon hinblättern, um ein gutes Gerät zu bekommen. Im Gegensatz zum Eee PC, der seinen Fokus auf die Basis-Anwendungen legt (die drei E‘s: Easy to learn, Easy to work, Easy to play) und in Zusammenhang mit der Aktion &lt;a href=&quot;http://laptop.org/index.de.html&quot; title=&quot;OLPC im Web&quot;&gt;“One Laptop per Child” (OLPC)&lt;/a&gt; besonders bekannt wurde, orientieren sich die Geräte von Toshiba, Siemens und Co an ihren größeren Geschwistern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fürs Geld gibt’s dann aber auch starke Leistungen: So kommt das &lt;a href=&quot;http://de.computers.toshiba-europe.com/cgi-bin/ToshibaCSG/jsp/familyHomepage.do?service=DE&amp;amp;FAMILY_ID=2329&quot; title=&quot;Toshiba Portégé im Web&quot;&gt;Toshiba Portégé&lt;/a&gt;  mit einem 64-GB-Flash-Laufwerk und einer 160-GB-Festplatte. Auch das &lt;a href=&quot;http://www.fujitsu-siemens.de/products/mobile/notebooks/lifebook_e.html&quot; title=&quot;Lifebook im Web&quot;&gt;Lifebook von Fujitsu Siemens&lt;/a&gt; bietet ausreichend Speicherplatz (60 GB Festplatte), eine Akku-Laufzeit von bis zu sechs Stunden und wiegt mit seinem Mini-Gehäuse gerade einmal 1,4 kg.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachteil der neuen Minis: Kleine Tastaturen und Displays, die nur zwischen zehn und zwölf Zoll groß und teilweise recht dunkel sind. Massentauglich sind die Mini-Notebooks also noch nicht, dazu sind sie zu teuer. Als mobile Zweitgeräte sind sie für den, der es sich leisten kann, aber sicher hilfreich.&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/praxis">Praxis</category>
 <pubDate>Wed, 25 Jun 2008 13:07:03 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Kathrin Stoiser</dc:creator>
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 <title>Intelligente Autos</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/intelligente_autos</link>
 <description>&lt;p&gt;Wer jetzt schon den schwarzen Flitzer à la &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Knight_Rider&quot; title=&quot;Knight Rider auf Wikipedia&quot;&gt;Knight Rider&lt;/a&gt; vor seinem inneren Auge vom Band rollen sieht - stopp, vergiss &lt;a href=&quot;http://www.dailygalaxy.com/photos/uncategorized/2007/11/09/kitt.gif&quot;&gt;K.I.T.T.&lt;/a&gt;!&lt;!--break--&gt; Ganz so abgedreht ist diese Erneuerung nämlich nicht. Aber immerhin ein Anfang, denn ab 2010 sollen Pkw in Österreich bei einem Unfall automatisch Hilfe holen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Geht es nach der EU, soll das automatische Notrufsystem &lt;a href=&quot;http://www.e-call.at/&quot; title=&quot;E-Call&quot;&gt;„E-Call“&lt;/a&gt; sogar europaweit in jedes neu auf den Markt kommende Auto eingebaut werden. Und so funktioniert die Unfallmeldung: Verspürt ein mit „E-Call“ ausgerüstetes Fahrzeug einen Aufprall, sendet der &lt;a href=&quot;http://www.barchetta-lexikon.de/?action=artikel&amp;amp;daten=a030&quot; title=&quot;Was ist ein Crash-Sensor?&quot;&gt;Crash-Sensor&lt;/a&gt; per Mobilfunk ein Notrufsignal an die nächste Notrufzentrale.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben Fahrzeug- und Personendaten wird auch der Standort des verunglückten Fahrzeugs durchgegeben. So können Rettungskräfte früher verständigt werden und schneller am Unfallort sein. Das kann Leben retten – vor allem, wenn sich Unfälle auf entlegenen Straßen ereignen oder die Insassen nicht in der Lage sind, selbst Hilfe zu rufen. Sind die Insassen noch bei Bewusstsein, kann E-Call auch manuell mittels Knopfdruck ausgelöst werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Europaweit sterben jährlich rund 40 000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Die Europäische Kommission rechnet damit, dass der Einsatz von automatisierten Notrufsystemen bis zu 2 500 Menschenleben retten kann. Für Österreich hieße das jährlich &lt;a href=&quot;http://www.kfv.at/kuratorium-fuer-verkehrssicherheit/publikationen/verkehrsunfallstatistik/2007/&quot; title=&quot;Kuratorium für Verkehrssicherheit&quot;&gt;50 Unfalltote&lt;/a&gt; weniger, schätzen Experten.&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/praxis">Praxis</category>
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 <pubDate>Wed, 25 Jun 2008 13:00:58 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Andrea Dunst</dc:creator>
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 <title>E-Paper: Die Zeitung der Zukunft?</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/die_zeitung_der_zukunft</link>
 <description>&lt;p&gt;Bücher in elektronischer Form, so genannte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book&quot; title=&quot;Ebooks bei Wikipedia&quot;&gt;E-Books&lt;/a&gt;, die man auf sein Notebook laden kann, sind bereits Realität. Auch viele Zeitungen bieten Onlineversionen ihrer Printausgaben an. Das Manko: Man kann diese elektronischen Ausgaben nur auf dem Computer ansehen. Aber wer will schon ein spannendes Buch am Schreibtisch lesen, wenn die grüne Wiese lockt?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Frage haben sich auch Elektronikfirmen wie &lt;a href=&quot;http://www.sony.at/PageView.do?site=odw_de_AT&quot; title=&quot;Website von Sony Österreich&quot;&gt;Sony&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.eink.com/&quot; title=&quot;Website von E-Ink&quot;&gt;E-Ink&lt;/a&gt; gestellt und versucht, einen Bildschirm herzustellen, der fast so dünn wie Papier ist, aber dennoch immer wieder mit neuen Inhalten gefüllt werden kann – die Geburtsstunde des elektronischen Papiers. Bald wurde das Ende der klassischen Tageszeitung prognostiziert. Die gibt es zwar immer noch, die elektronische Konkurrenz ist mittlerweile jedoch anwendbar geworden: Im April 2008 wurde in Japan die erste Zeitung präsentiert, die auf elektronischem Papier angezeigt wurde. Dieses Exemplar, gemeinsam produziert von Sony, &lt;a href=&quot;http://www.philips.de&quot; title=&quot;Offizielle deutsche Philips-Website&quot;&gt;Philips&lt;/a&gt; und E-Ink, ist 190 Gramm schwer und 13 Millimeter dünn.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Zeitungsmacher sind skeptisch&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Was sagen Österreichs Zeitungsmacher zu E-Paper? Bei der &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/&quot;&gt;&quot;Presse&quot;&lt;/a&gt; beschäftigt man sich nach eigenen Angaben gar nicht mit diesem Thema. Auch beim &lt;a href=&quot;http://www.kurier.at/&quot;&gt;&quot;Kurier&quot;&lt;/a&gt; ist man zurückhaltend. So meint etwa Stefan Probst von &quot;Kurier-Online&quot;: „Der Griff zum Papier ist einer, den man bewusst macht.“ Julia Schafferhofer von der &lt;a href=&quot;http://www.kleinezeitung.at/&quot;&gt;&quot;Kleinen Zeitung&quot;&lt;/a&gt; äußert sich in ähnlicher Weise: „Da es die Diskussion schon seit einigen Jahrzehnten gibt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es keine Zeitung auf Papier mehr geben wird.“ Helmut Spudich vom &lt;a href=&quot;http://derstandard.at&quot;&gt;&quot;Standard&quot;&lt;/a&gt; sieht beim elektronischen Papier das Hauptproblem darin, dass es noch kein ideales Ausgabegerät gibt. Aber einen generellen Verzicht auf Papier schließt er nicht aus: „Auch Blaupapier ist schon verschwunden.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ob sich elektronisches Papier durchsetzt, hängt natürlich auch von den Herstellern ab. An eine Markteinführung in Europa wird zurzeit nicht gedacht. Hierzulande kann man sich unter dem Prototypen einer japanischen E-Paper-Zeitung folglich auch nicht viel vorstellen. Modelle zum Angreifen und Ausprobieren müssen daher künftig nicht nur auf Fachmessen präsentiert werden, sondern auch den Weg zu den Konsumenten finden. Dann erst hat E-Paper eine Zukunft.&lt;/p&gt;
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 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/72">e-paper</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/78">elektronisches papier</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/praxis">Praxis</category>
 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 18:34:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Julia Heinl</dc:creator>
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 <title>Das Handy als Geldbörse</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/das_handy_als_geldboerse</link>
 <description>&lt;p&gt;Ist es möglich, in Graz einen ganzen (angenehmen) Tag ohne Bargeld zu überstehen? Das Unternehmen &lt;a href=&quot;http://www.paybox.at/&quot; title=&quot;www.paybox.at&quot;&gt;paybox&lt;/a&gt; wirbt damit, dass man bei über 6 000 Akzeptanzpartnern in ganz Österreich über das Handy bezahlen kann. Je nach Mobilfunkbetreiber genügt einfach eine SMS oder ein Anruf an die im Geschäft angegebene Nummer. Abgerechnet wird über Telefonrechnung oder Bankkonto. &lt;em&gt;blank&lt;/em&gt; hat’s ausprobiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Max fährt mit der Straßenbahn in die Innenstadt – eine SMS reicht. Einziges Manko: Die Aufkleber mit der Empfängernummer sind nicht auf allen Entwertungsautomaten angebracht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Frühstück wäre super – der Magen muss allerdings weiter knurren, denn das auf der paybox-Website angegebene Café Sit’n’Surf hat schon seit Monaten geschlossen …&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Frühstück gibt’s heute also nur Zigaretten: Über die ganze Stadt verteilt gibt es 35 Zigarettenautomaten, wo man mit dem Handy bezahlen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mittlerweile ist Max‘ Freundin eingetroffen. Großzügig führt er sie zum Essen aus. Das traditionelle Ambiente im Restaurant Landhaus-Keller wird nur von Max‘ Handy gestört, als er damit die Rechnung begleicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Abend steht noch der neueste Blockbuster auf dem Programm – an der Kinokasse des Cineplexx Graz bezahlt er einfach mit dem Handy. Anschließend mit dem Taxi nach Hause geht allerdings nicht: Beide Telefonnummern von der paybox-Website existieren nicht (mehr) …&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fazit: In einigen Grazer Geschäften und Lokalen ist es möglich, mit dem Handy zu bezahlen. Die Liste der Akzeptanzpartner auf www.paybox.at ist jedoch nicht aktuell. „Das kommt vor, wenn uns die Akzeptanzpartner nicht über Änderungen informieren“, so Unternehmenssprecherin Alexandra Radl auf Anfrage. „Unser Unternehmensfokus liegt mittlerweile nicht mehr auf dem klassischen Handel, sondern auf dem Internet und mobilen Services.“ Wer also nicht vor verschlossenen Türen stehen will, sollte die gute alte Geldbörse einpacken.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://old.blankmagazin.at/geschichten/das_handy_als_geldboerse#comments</comments>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/201">paybox</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/praxis">Praxis</category>
 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 18:23:17 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Puller Susanne</dc:creator>
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 <title>Bau mit am Netz für alle!</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/bau_mit_am_netz_f%C3%BCr_alle</link>
 <description>&lt;p&gt;Die Überraschung ist groß: ein großer Raum, ein paar uralte Computer, eine durchgesessene Couch, ein kleiner Kühlschrank. Die erwartete Coolness fehlt. Im Grazer Jugendzentrum &lt;a href=&quot;http://www.lab.tt4.at/&quot; title=&quot;Website von Spektral&quot;&gt;Spektral&lt;/a&gt; sieht‘s eher gemütlich aus. Nichts deutet darauf hin, dass sich hier regelmäßig Technikfreaks treffen, um an einem überdimensionalen WLAN zu bauen. 
Das Netzwerk nennt sich &lt;a href=&quot;http://www.funkfeuer.at/&quot; title=&quot;Website von Funkfeuer&quot;&gt;Funkfeuer&lt;/a&gt; und breitet sich bereits über weite Teile von &lt;a href=&quot;http://graz.funkfeuer.at/&quot; title=&quot;Website von Funkfeuer Graz&quot;&gt;Graz&lt;/a&gt; aus. Jeder kann teilnehmen. Man muss sich nur registrieren und sich am Ausbau des Netzwerkes beteiligen, sprich: eine Antenne aufstellen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer das Funkfeuer jedoch nur mit Gratisinternet verbindet, versteht den Sinn der Sache nicht. Zwar verfügt man über eine leistungsstarke 4MBit-Leitung ins weltweite Netz, bei etwa 150 Usern ist das Netz aber schnell überfordert. Deshalb verstehen sich die Funkfeurer nicht als Konkurrenz zu den kostenpflichtigen Internetanbietern. „Das kostenlose Internet ist nur ein Bonus! Vielmehr geht es darum, eine freie Infrastruktur in Graz aufzubauen, die man nicht regulieren und auch nicht abschalten kann“, erklärt Christian Pointner, ein erfahrenes Mitglied.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wlan&quot; title=&quot;WLAN bei Wikipedia&quot;&gt;WLAN-Technologie&lt;/a&gt; wird verwendet, da bei ihr keine Kabel zu verlegen sind. Es ist viel einfacher, sich per Funk über die Dächer hinweg zu vernetzen. Mit klassischen Hotspots ist Funkfeuer nicht zu vergleichen. Zwar werden die gleichen Router verwendet, die Antennen selbst sind jedoch meist „Marke Eigenbau“. Um eine solche Antenne zu bauen, haben wir uns noch einmal im „Realraum“, einem Seminarraum für Technikfreaks, getroffen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zutritt ins zweite Quartier von Funkfeuer bekommt man nur mit Chipkarte – dass das ganze selbst gebaut wurde, merkt man aber sofort. Der „Realraum“ erinnert eher an einen Heimwerkerkeller als an ein Computerlabor. Alte Computerteile und selbstgebastelte Antennen liegen herum und an einem Tisch finden sich eine Dose, ein &lt;a href=&quot;http://www.itwissen.info/definition/lexikon/N-Stecker-N-connector.html&quot; title=&quot;ITWissen, Online-Lexikon für Informationstechnologie&quot;&gt;N-Stecker&lt;/a&gt; und ein Stück Kupferdraht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf die Kosten der Bauteile angesprochen, sagt Thomas Fink: „Die Dose bekommt man beim Türken. Das einzige Kriterium ist, dass sie genau zehn Zentimeter Durchmesser haben muss.“ Wir verwenden eine Frischkäse-Dose. Das einzige gekaufte Bauteil ist der N-Stecker (drei Euro). Um die Antenne zu bauen, braucht man handwerkliches Geschick.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wichtig: der Durchmesser der Dose und die Position des gebohrten Loches. Stimmen diese Parameter nicht, wird die Antenne ungenau. Vorsicht! Jede Delle verändert die Eigenschaften der Antenne. Ebenfalls heikel: Es müssen genau 31 Millimeter Draht mit dem N-Stecker verlötet werden. Dabei muss der Draht gerade bleiben. Ungenauigkeit kann die Antenne zerstören. Schließlich wird der Stecker mit der Dose verlötet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jetzt halte ich meine erste selbstgemachte Antenne in der Hand. Ihre Sendeleistung entspricht einem WLAN-Netz (mehr ist nicht erlaubt), sie reicht aber weiter als ein WLAN-Knoten, immerhin eineinhalb Kilometer. Eine Distanz, die auch &lt;a href=&quot;http://www.blankmagazin.at/geschichten/funkfeuer_graz_brennt&quot; title=&quot;Cyber-Jodeln bei blank&quot;&gt;Jodler&lt;/a&gt; überbrücken können.&lt;/p&gt;
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 <comments>http://old.blankmagazin.at/geschichten/bau_mit_am_netz_f%C3%BCr_alle#comments</comments>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/taxonomy/term/27">graz</category>
 <category domain="http://old.blankmagazin.at/praxis">Praxis</category>
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 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 17:57:56 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Neumayr Michael</dc:creator>
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 <title>Wardrive bei Fuß</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/wardrive_bei_fuss</link>
 <description>&lt;p&gt;Graz soll flächendeckend mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Local_Area_Network&quot; title=&quot;WLAN bei Wikipedia&quot;&gt;WLAN&lt;/a&gt; versorgt werden. „Wozu?“ denkt man sich, es gibt doch sicher genügend Netzwerke, die dem einsamen Stadtwanderer offen und ungeschützt zur Verfügung stehen. In den letzten Jahren war oft davon zu lesen und zu hören, dass viele User ihr WLAN nicht absichern. Warum sollte sich das geändert haben? Also kurzum die Probe aufs Exempel machen: Wie sieht die aktuelle Netzversorgung rund um die &lt;a href=&quot;http://www.ubz-stmk.at/luft1/graphiken/Graz%20Luftbild1.jpg&quot; title=&quot;Luftbild von Graz bei ubz-stmk.at&quot;&gt;Grazer Innenstadt&lt;/a&gt; aus?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist kurz vor halb zwölf Uhr nachts, als sich zwei unerschrockene Wardriver auf den Weg machen, um eine Mission zu erfüllen: Über 3,5 Kilometer soll die Strecke führen, bei der es gilt, möglichst oft und durchgehend mit dem Hauptquartier (namentlich unsere liebe und gar nicht militante Chefredaktion) Kontakt über das Internet aufrecht zu erhalten.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Die nächtliche Mission beginnt&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Nacht ist klar, kalt und ruhig. Wir klappen unser Notebook auf und starten den Rechner. Die ersten Signale versprechen viel: Neun Netzwerke werden sofort erkannt, doch nur die &lt;a href=&quot;http://portal.tugraz.at/portal/page?_pageid=75,1&amp;amp;_dad=portal&amp;amp;_schema=PORTAL&quot; title=&quot;Internationale Website der TU Graz&quot;&gt;Technische Universität&lt;/a&gt; bietet einen Zugang via &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network&quot; title=&quot;VPN bei Wikipedia&quot;&gt;VPN&lt;/a&gt; (virtuelles, privates Netzwerk) an. Alle anderen Netze sind vorbildlich gesperrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kein guter Start. Aber die Mission hat begonnen, ein Zurück ist undenkbar. Mein Kamerad und ich schultern die Ausrüstung und machen uns auf, unseren Auftrag zu erfüllen. Wir setzen uns in Bewegung und nach zirka 200 Metern glauben wir, ein Altenheim in der Nähe aufgespürt zu haben. Unser Computer zeigt nämlich sichtlich erregt eine neue Verbindung namens „Gruft“ an. Leider war das etwas zu vorschnell gedacht, ein Altenheim gibt es weit und breit nicht, anscheinend handelt es sich eher um ein Netzwerk lichtscheuer Nachtmenschen. Doch Spekulationen helfen hier nicht weiter, auch dieses Netz ist gesperrt und ein Zugriff somit nicht möglich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf zum nächsten Wegpunkt: das Glacis, eine breite Straße, die längs durch die Stadt führt. Sie grenzt auf der einen Straßenseite an den Stadtpark, der zwar ein hübscher Ort zum Ausspannen ist, aber als „wardriver“ gönnt man sich nicht so schnell eine Pause. Wir haben es mehr auf die lange Häuserzeile abgesehen, die die Straße säumt. Doch auch hier: Fehlanzeige! Auf über 700 Metern finden sich zwar 18 Netzwerke, aber wie schon zu Beginn der Tour sind alle abgesichert. Ein Zugriff wäre wohl nur mit profunder technischer Kenntnis möglich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Plötzlich ein Lichtblick, unser Hauptquartier meldet sich bei uns. Auf dem Bildschirm sehen wir die leuchtenden Buchstaben klar und  deutlich: Das Netzwerk Hauptquartier ist in Reichweite. Doch zu unserem Entsetzen ist der Zugang auch hier gesperrt. Hat man uns im Stich gelassen? Spontan fallen mir Sprüche wie „Wenn Sie erwischt werden, leugnen wir, Sie je  gekannt zu haben“ und ähnliche ein. Panik macht sich breit. Ein Kilometer ist bereits abgespult und immer noch sind wir ohne brauchbares Resultat. An der nächsten Ecke das nächste (verschlüsselte, seufz) Netzwerk: „Magnum“. Handelt es sich hierbei gar um unseren Verbindungsmann? Doch auch diese Frage findet keine Antwort.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Resignation und Hoffnung&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die nächste Teilstrecke führt uns über den Campus der &lt;a href=&quot;http://www.uni-graz.at&quot; title=&quot;Website der Karl-Franzens-Universiät Graz&quot;&gt;Universität&lt;/a&gt;. Neun Zugänge werden vom Rechner erkannt, den Rest kann man sich denken. Es ist mittlerweile halb eins in der Früh und Resignation macht sich breit. Zeit für eine erste Pause und ein Resümee. Zigarette in den Mund, &lt;a href=&quot;http://www.redbull.com&quot; title=&quot;Red Bull Homepage&quot;&gt;Red Bull&lt;/a&gt; in die Hand und Lagebesprechung. Die User scheinen ihre Hausaufgaben gemacht zu haben, keiner lässt sein Netzwerk unversperrt. Doch wir erhalten einen Tipp: Die &lt;a href=&quot;http://www.oevp.at&quot; title=&quot;Website der Bundespartei der ÖVP&quot;&gt;ÖVP&lt;/a&gt; hat am Karmeliterplatz einen offenen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hot_Spot_(WLAN)&quot; title=&quot;Erklärung des Begriffs Hotspot bei Wikipedia&quot;&gt;Hotspot&lt;/a&gt; installiert. Nachdem der Platz auf unserer Route liegt, packen wir wieder das ganze Equipment ein und marschieren weiter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir passieren die &lt;a href=&quot;http://www.bmi.gv.at/cms/polizei_in_oesterreich/&quot; title=&quot;Homepage der BPD Österreichs bei FUNDORT&quot;&gt;Bundespolizeidirektion&lt;/a&gt; und die Verlockung ist groß. Hat die Polizei ein ungesichertes Netzwerk? Die Antwort ist kurz und präzise: Sie hat gar kein Funknetz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um Viertel nach eins haben wir endlich den Karmeliterplatz erreicht. Einige Nachtschwärmer flanieren über die weite, teilbegrünte Fläche. Wir klappen mit vorsichtiger Erwartungshaltung das Notebook auf und siehe da: Wir sind im Netz. Und die Verbindung ist vorbildlich. Ein Geschwindigkeitstest zeigt: 25 &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/MBit&quot; title=&quot;Erklärung des Wortes Bit bei Wikipedia&quot;&gt;MBit&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Na bitte, also doch noch. Rasch überprüfen wir, ob der Zugang im wahrsten Sinne des Wortes frei ist, oder ob manche Seiten nicht aufrufbar sind. Zur Probe tippen wir die Internetadresse einer jener Seiten ein, für die das Internet angeblich erfunden wurde. Aber als brav-bürgerliche Partei will die ÖVP mit so einem „Schmuddel-Content“ nichts zu tun haben, wir werden einfach von der Seite ausgesperrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach diesem ersten Teilerfolg wollen wir es nun wissen und denken scharf über unsere Grundausbildung nach. Zum Verbindungsaufbau sollte ein möglichst hoch gelegener Ort aufgesucht werden. Nun gut, dann also rauf auf den Schlossberg, über 120 Höhenmeter in wenigen Minuten. Die Lunge pfeift, die Füße werden träge, das Alter schlägt unbarmherzig zu. Aber es hat sich gelohnt, denn mit Blick über die schlafende Stadt finden sich zwölf Netzwerke - und eines ist offen. Das Netzwerk der Stadt Graz erreicht zwar nur ein Achtel der Leistung des Netzes auf dem Karmeliterplatz, ist aber immer noch ausreichend schnell.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Versöhnliches Ende&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wir steigen wieder den Berg hinab und entdecken, was wir nicht mehr zu hoffen wagten – ein offenes, privates Netzwerk. Der Wardrive findet also noch ein versöhnliches Ende, wenngleich es nun zwei Uhr morgens ist und unsere Finger längst klamm vor Kälte sind. Zeit, den letzten Wegpunkt zu erreichen: den Grazer Hauptplatz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;left&quot; style=&quot;float:left;&quot; src =&quot;http://www.blankmagazin.at/?q=files/imagecache/bildmittel/Ingo_Hauptplatz.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Netzwerk ist erwartungsgemäß dasselbe wie vorhin am Schloßberg, die Verbindungsgeschwindigkeit vor Ort ist nur marginal höher. Wir klappen  unseren Laptop zu und stellen fest: Auf 3,5 Kilometern um die Innenstadt gab es zwar eine flächendeckende Versorgung mit Funknetzwerken, doch nur drei waren für alle offen. Will man sich also nicht auf unachtsame Mitbürger verlassen, ist es wirklich 
angebracht, Graz flächendeckend mit WLAN zu versorgen – was ja Gott sei Dank für die Zukunft geplant ist.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 17:37:58 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Ingo Suppan</dc:creator>
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 <title>Auf dem Kriegspfad</title>
 <link>http://old.blankmagazin.at/geschichten/auf_dem_kriegspfad</link>
 <description>&lt;p&gt;Für einige ist es bereits so etwas wie ein Freizeitsport geworden: Als &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wardriving&quot; title=&quot;Wardriving auf Wikipedia&quot;&gt;Wardriver&lt;/a&gt; fährt man mit seiner Ausrüstung durch die Gegend und sucht nach drahtlosen Netzwerken, in die man sich einfach einklinkt.&lt;!--break--&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für manche Netzinhaber wird das zum teuren Ärgernis – denn selbst mit Verschlüsselungen kann man sich nur bedingt schützen. „Wenn es ein ganz bestimmtes Netzwerk sein soll, knacke ich es in  vier bis fünf Stunden“, teilt uns ein Wardriver mit. Dann bittet er, seinen Namen nicht zu nennen – denn die rechtliche Situation ist ungeklärt.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Wardriver brauchen Zeit&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Der Begriff Wardriving bezieht sich auf das systematische Suchen nach Netzwerken mit einem fahrbaren Untersatz. Je nach Fortbewegungsmittel unterscheidet man zwischen Warboating, -biking und -flying. Allen 
Varianten ist gemeinsam, dass man eine entsprechende Ausrüstung braucht, um die Netze aufzustöbern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klassischerweise geht man mit einem Laptop und einem Auto auf die Pirsch. Wer sich hingegen auch sportlich betätigen möchte und zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs ist, greift aus Gewichtsgründen eher zu einem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Digital_Assistant&quot; title=&quot;PDA auf Wikipedia&quot;&gt;PDA&lt;/a&gt; (Personal Digital Assistant). Schon eine selbstgebastelte Antenne reicht, um Reichweite und Signal zu verbessern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/UToqMfN9FhQ&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/UToqMfN9FhQ&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alle WLAN-fähigen Geräte haben Programme, die verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. Auf diese kann man sich beim Wardriving zwar ebenfalls verlassen, noch besser geeignet ist aber speziell für diesen Zweck geschaffene Software. Als User wählt man aus einer breiten Palette von Diensten, die im Internet gratis zum Download bereit stehen. Der bekannteste unter ihnen ist der &lt;a href=&quot;http://www.netstumbler.com/&quot; title=&quot;Netstumbler&quot;&gt;Netstumbler&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kapitalintensiv ist Wardriving also nicht – eines braucht man allerdings schon: Zeit. Denn bis man einmal das Signal eines geeigneten Netzwerkes aufgestöbert hat, kann es dauern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Netstumbler hat zwei Möglichkeiten, den Wardriver auf solch ein Signal aufmerksam zu machen: entweder optisch, indem alle erreichbaren Signale mittels Farbskala der Signalstärke entsprechend abgestuft werden, oder in akustischer Form. Je höher der Ton, desto stärker das Signal des Netzes.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Gebieten mit spärlichen (und noch dazu schwachen) Signalen gibt der Lautsprecher nur lang gezogene, tiefe Seufzer von sich. In großen Siedlungen mit entsprechend gut  ausgebauter Infrastruktur hingegen klingt es, als ob ein Konzert angestimmt wird: fremdartige Klanggemälde, die stark an Zwölf-Ton-Musik erinnern und von  denen Wardriver magisch angezogen werden.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Sicherheitslücken aufspüren&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Ist ein entsprechendes Netzwerk gefunden, stehen dem Wardriver die unterschiedlichsten Möglichkeiten offen. 
Manche Wardriver begnügen sich damit, Netzwerke zu finden und auf einer Karte einzutragen. So werden ganze 
Länder digitalisiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Andere gehen ihrem Handwerk nach, um auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Damit warnen sie vor jenen, die Wardriving aus anderen Gründen betreiben: um den Datenverkehr im Netz zu beeinflussen oder um sich ganz einfach Zugang zum Netz zu verschaffen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ist man erst einmal ins Netz eingedrungen, kann man auch allen möglichen Schaden anrichten. Zwar sind elektronische Bankkonten durch entsprechende Zahlenkombinationen gesichert. Dass ein Eindringling aber auf Kosten des Netzinhabers eine Runde bei &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/ref=rd_www_amazon_at/?site-redirect=at&quot; title=&quot;Amazon.at&quot;&gt;Amazon&lt;/a&gt; shoppen geht, kann nicht völlig ausgeschlossen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um Missbrauch zu entdecken, hilft es, auch im Ruhezustand ein Auge auf seinen Router zu werfen: Ist er aktiv, wenn der eigene Computer ausgeschaltet ist, könnte ein Wardriver sein Unwesen treiben.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Öffentliches Netz für alle?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Technologie, der all das zugrunde liegt, heißt WLAN (Wireless Local Area Network). Sie erlaubt 
es Usern seit einigen Jahren, ohne Kabelverbindung Daten mit dem Internet oder anderen Computern auszutauschen – ideal für Firmen und Privatpersonen, die mobil auf ihr eigenes Netz zugreifen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben privaten Netzen stehen vielerorts so genannte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hot_Spot_(WLAN)&quot; title=&quot;Hotspots auf Wikipedia&quot;&gt;Hotspots&lt;/a&gt; zur Verfügung, also Orte, an denen man gegen Gebühren aufs Netz zugreifen kann. Viele Städte richten aber schon Hotspots mit gratis Internetzugang ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vorbildlich in dieser Hinsicht ist in Österreich die Stadt &lt;a href=&quot;http://www.linz.at/hotspot_Portal/hotspot_standorte.asp&quot; title=&quot;Hotspots in Linz&quot;&gt;Linz&lt;/a&gt;: Sie verfügt schon über rund 120 Hotspots, die über die gesamte Stadtfläche verteilt sind. Auch in &lt;a href=&quot;http://www.cityreview.at/steiermark/graz/hotspots/&quot; title=&quot;Hotspots in Graz&quot;&gt;Graz&lt;/a&gt; wird an der Errichtung eines WLAN-Netzes gearbeitet, das sich flächendeckend über die Stadt erstrecken soll. WLAN liegt also im Trend – und für Wardriver gibt es immer etwas zu tun.&lt;/p&gt;
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 <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 17:22:11 +0200</pubDate>
 <dc:creator>Markus Rodlauer</dc:creator>
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