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Das große Stillschweigen

Stille und Gebete prägen das Leben der Karmelitinnen am heiligen Berg über Bärnbach. Der Klausurorden hält sich von der Außenwelt weitgehend fern – und lebt jenseits von Handys und Internet.

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Die Anfahrtsskizze liefert hilfreiche Anhaltspunkte: Vorbei an McDonald‘s, gegenüber der Diskothek Bollwerk nach links den Berg hinauf.

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100 Gramm Freiheit

Streng verboten ist der Besitz von Handys für die Insassen im Gefängnis Graz-Karlau – doch der illegale Handel mit Mobiltelefonen innerhalb der Mauern blüht.

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„Ja, ich hatte eines. Ich wusste, dass es illegal ist, aber ich habe es bewusst riskiert. Meine Tochter hatte Depressionen, und mit Hilfe des Handys konnte ich ihr gut zureden“, erzählt Franz K.

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"Wort', i gib da mei Nummer!"

Gebrechliche, ältere Menschen sind nicht mehr mobil, leben in Pflegeheimen und fühlen sich oft alleingelassen. Handys können ihnen den Weg nach „draußen“ öffnen.

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„Wissen‘s, i hob ja niemand mehr zum Reden. Jetzt ruaf i hoit wen aun, dass i plaudern kann.“ Ottilie Harler, 83, lebt nun schon seit einigen Jahren im Heim.

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Ich liebe dich – analog oder digital

Der alte Liebesbrief - handgeschrieben und mit Rosenöl benetzt - hat Konkurrenz bekommen. Von seinem automatisch generierten Bruder aus dem Internet. Eine (nicht ganz unparteiische) Gegenüberstellung.

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Der Gang zum Briefkasten hat seinen Zauber verloren. Was wir dort vorfinden, erregt heute selten unser Gemüt.

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Imma erraichbor digital

Die Schtaira und as Mobültölifon.

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Imma erraichbor digital

is muats modern und obnormal.

Ob Kirchen, Postbus, im Spitol,

laitn tuats hait iwaroll.

Sölbst waonnst am intimsten bist

und owilosst dein Haislmist,

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