Versteck dich!
Inselfeeling
Pulau Pabahanan bietet eine Menge, aber keinen Handy-Empfang. Nur mit dem Boot zu erreichen, verbergen sich auf dieser Insel acht Bungalows, umgeben von der badewarmen Sulawesi-See (je nach Gezeiten kommt das Meer auch mal näher). Ein paradiesischer Taucher-Hotspot, wo der Strom über Diesel-Generator und die Kommunikation nach außen nur über Satelliten-Telefon läuft.
Wüstentrip
Neun Tage durch die Wüste – das Zelt, die Dromedare und ich. Eine geführte Trekkingreise zu Marokkos Dünen und Oasen im Gebiet Jebel Bani-M´Hamid schärft den Blick fürs Wesentliche. Nach endlosen Sternenhimmeln bietet der Abschlusstag in der orientalisch-bunten Stadt Marrakesch die Chance, sich wieder (mit Handyempfang und Internet) in Reizüberflutung zu üben.
Tauchgang
Unter Wasser den Fischen zuschauen und das von der eigenen Suite aus? Ab Anfang 2009 kann man sich den Traum vom Abtauchen auf „Poseidon Mystery Island“ verwirklichen. Das Hotel liegt auf den Fidschi Inseln, abgeholt werden Gäste mit dem Privatflugzeug und das Eröffnungsangebot gibt es ab 15.000 Dollar.
Gipfelruhe
Das Matterhorn vor der Nase, der Sternenhimmel darüber: Das Hotel Kulm Gornergrat auf 3.100 Meter ist nur über die Seilbahn von Zermatt aus erreichbar, besteht schon seit 100 Jahren und bietet Ausblick auf über 20 Viertausender sowie eine Forschungs- station, von der aus man das Universum entdecken kann. Und außerdem: Schlechten Handy-Empfang.
Höhenflug
Die Arche Noah soll seinerzeit an seinen Ausläufern gestrandet sein: Der Ararat, 5.137 Meter hoch, vulkanisch selten aktiv (letzter Ausbruch: 1840) und von mystischer Ausstrahlung. Kann in gut drei Tagen im Winter auf Schiern, im Sommer zu Fuß erklommen werden. Belohnung: Weitblick über Ost-anatolien und den angrenzenden Iran, keine Handymasten.
Eistour
Vom Nordpol aus geht es in allen Richtungen nur nach Süden. Für Menschen, die in dieser handyfreien Zone reisen wollen, gibt es die abenteuerliche Variante: Eine Expedition mit dem Eisbrecher „Yamal“. Sie führt auf dem 90° Breitengrad (keine Länge) von Murmansk über den Nordpol nach Franz Josef Land. Hier geht es nur noch ums Durchkommen und die Frage: Wie dick ist das Eis wirklich?


