Mobile Kunst

Die Zeiten, als Kunst noch ein Monolog war, sind vorbei. Mit „User generated Art" kann jeder Zuschauer selbst zum Künstler werden.

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Heinl Julia

K wie Kunst

Mobile Kunst ist interaktive Kunst: Mit Mobiltelefonen werden Kunstwerke geschaffen, die wiederum in Verbindung mit dem Internet präsentiert werden. Somit hat interaktive Kunst viele verschiedene Facetten - einerseits die Verbindung von Internet und Handy, andererseits die Schaffung von Kunstwerken mit dem Mobbiltelefon. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und so kann jeder seinen Ideen freien Lauf lassen.

Handykunst im Internet

„Milch ab 18“ - Eine japanische Molkerei bringt „Erwachsenen-Milch“ auf den Markt. Diese und weitere Videogeschichten findet man auf dieser Webseite. Hier haben Künstler gemeinsam mit normalen Handybesitzern an einem Werk gearbeitet. User konnten mit dem Handy Bilder aufnehmen und an die Website senden. Dort wurden diese zu Videogeschichten generiert und dann online gestellt - sichtbar für die ganze Welt.

Handyskulpturen

Aber auch mit dem Handy alleine lässt sich Kunst schaffen. So baut zum Beispiel Künstler Joe McKay Handyskulpturen, Handykopfhörer und hat sogar vier Handys so mit einem E-Piano verbunden, dass man durch das Drücken der Klaviertasten wählen kann. Für solche Kunstwerke braucht man kein besonderes Kunst-„know-how“. Auch die iBand aus Wien hat es binnen Wochen geschafft, mit ihrem Experiment „Handymusik“ erfolgreich zu werden. Sie macht Musik nur mit dem iPhone. Technologische Entwicklungen haben die Kunst verändert. Jeder kann jederzeit zum Künstler werden. Nicht mehr der passive Konsument, sondern sein aktives Mitwirken ist gefragt. Im Internet wird Kunstwerken auf verschiedensten Seiten (www.max.de) ein Forum geboten.

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